Monthly Archives: September 2016

2 Jahre ICF Cambodia

Vor einigen Tagen, feierte ICF Cambodia seinen zweiten Geburtstag. Am 7. September 2014 führten wir unser Grand Opening in Siem Reap durch. Vorher existierte ICF Cambodia bereits für ungefähr 1 Jahr. Damals als kleine Hauskirche mit Celebrations am Sonntag und einem sozialen Arm, welcher sich für die Armen investierte. Wir, oder wohl eher die Familie Strupler & Co. (ich begann im Juli 2014) wollten erst Leiter finden und sich an Menschen und Kultur gewöhnen. Von Anfang an wuchs die Kirche schneller als erwartet. Innerhalb weniger Monate hatten wir grossartige und (zukünftige) Leiter an unserer Seite.

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Wenn man zurückschaut, findet man unzählige Geschichten von Menschen, welche sich immens verändert haben. Für mich etwas, was mich immer und immer wieder fasziniert.
Das eine Mädchen arbeitete als Cocktail-Kellnerin in einer Bar und ist nun Worship-Singerin und predigt in der ONEIGHTY (Teenager) Celebration.

Die unsichtbaren Narben der Kambodschanischen Kids

Kambodschanische Kinder lächeln. Vielleicht nicht immer, aber sehr oft. Speziell, wenn sie weisse Gesichter sehen. Sie lieben sie, was daran liegen könnte, dass in den Dörfern, wo sie leben, sie diese nicht allzu oft sehen. Oder weil weisse Gesichter oft hello sagen und winken. Ein Kambodschaner würde das nicht machen. Zu viele Kinder hat dieses Land – zu ermüdend. Jedoch gibt es bei Weitem mehr als weisse Gesichter und ein Lächeln im Leben eines Kindes. Manchmal kann man es in ihren dunklen Augen entdecken. Erschütternde Fakten. Unterernährung, Kinderarbeit, Kinderhandel, Tod eines Elternteils, … – alles, was man sich denken kann aber nicht vorstellen will. Und, auch wenn es – im Vergleich – nur so klein ist wie der Mangel an Liebe oder Aufmerksamkeit oder Vernachlässigung. Es hinterlässt Wunden in ihren Herzen. Je älter sie werden, umso tiefer werden diese sein.

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Es existiert jedoch Hoffnung.
Gemäss John F. Kennedy, dem früheren Präsidenten der USA, sind Kinder „die wertvollste Ressource der Welt und ihre beste Hoffnung für die Zukunft“. Punkt. Das ist der Grund, warum wir die Kleinsten und Schwächsten beschützen müssen. Und ihnen zurückgeben sollten, was die Vergangenheit von Kambodscha – Kriege und Genozid – vor Jahren gestohlen hatte: Liebe. Anerkennung. Würde. Glauben an sich selber. Aufmerksamkeit. Ermutigung. Hoffnung. Kindheit. Eine unendliche Liste.
Kaufbar sind sie nicht. Aber geben kannst du sie. Und dies ist unsere Mission im ICF Cambodia.