Mein nächstes Abenteuer: ICF Cambodia

Ich hoffe, du hast meinen Eintrag „Am anderen Ende der Welt“ bereits gelesen, da dies damit zusammenhängt. Wie du dich vielleicht erinnerst, verbrachte ich unter anderem einige Zeit in Siem Reap, Kambodscha. Dort besuchte ich die Kirche und NRO ICF Cambodia. Die Schweizer Familie Strupler wanderte im Sommer 2013 aus um dies auf der anderen Seite der Erdkugel zu starten. Neugierig und voller Vorfreude, diese Leute kennen zu lernen, traf ich mich mit ihnen an einem Sonntagmorgen während eines Inputs von ND. Ich fühlte mich sofort wohl und da ich keinen straffen Reiseplan – oder eher überhaupt keinen Plan hatte – fragte ich, ob ich irgendwie für ein paar Tage mithelfen könnte. ND, der Teamleiter, meinte zwar, dass er momentan gerade nichts wüsse, aber mir auf jeden Fall Bescheid gäbe, falls ihm etwas einfallen würde.

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Zwei Tage später rief er mich an und übergab mir folgende Aufgabe: Drucke die Khmer (Sprache in Kambodscha) Nummern 0 – 100 aus, geh in die Stadt und fotografiere/filme Einheimische, die jeweils ein Blatt hochhalten. Anschliessend werden wir die verschiedenen Szenen zusammenschneiden und einen Countdown daraus kreieren. Ohne weiteren Details überliess er mir diese Herausforderung und vertraute wohl auf meine Kreativität. Ich war positiv überrascht, solch ein spannendes Projekt zu bekommen und dies obwohl er mich erst ein paar Minuten lang kannte und auch nicht wusste, ob ich sowas gerne machen würde. Auf jeden Fall hat er ins Schwarze getroffen; ich war sofort von dieser Idee begeistert.

Während den nächsten zwei Tagen irrte ich ziellos durch die Strassen von Siem Reap und fotografierte/filmte wie verrückt. Für die letzten 40 Nummern bekam ich Unterstützung von einem Deutschen, der auch das ICF besuchte und mich spontan begleitete. Es war ermüdend und nicht immer einfach. Durch dieses Projekt lernte ich die Kambodschaner auf eine ganz andere Art und Weise kennen, als wenn ich als Backpacker unterwegs war. Ausserdem war es eine willkommene Abwechslung während meiner Reise durch Asien. Ich habe viele Leute getroffen, alle Individuen, alle faszinierend – und so sind auch die 101 resultierenden Geschichten, die ich darüber erzählen kann.
Interessiert? Lies einige hier: Die besten Geschichten vom Countdown // Schau dir den Countdown an.

Aber nun zurück zu meinen Zukunftsplänen: Jene Tage waren extrem wertvoll. Ich liebte meine Aufgabe und die Leute, die ich dabei kennenlernte. Mit viel Enthusiasmus und Freude vollendete ich das Filmen. Als ich nach Hause kam („Khmer-Style-Schlafsaal“ von einem Hostel), erfuhr ich, dass einer meiner Zimmergenossen gestorben war. Ich will dir die Details ersparen, aber es war ein veränderndes Ereignis, welches mich zu vielem Nachdenken anregte: Ich begann zu philosophieren, wie nahe Freude und Trauer sind. Wie schnell ein Leben vorbei sein kann. Wie viele Leute leiden, den Sinn des Lebens suchen, echte Zufriedenheit erstreben, versuchen, vorwärts zu kommen, Hilfe benötigen. Und ich stand dort in der Mitte des Geschehens. Einmal mehr realisierte ich, dass ich nicht geboren war, nur um mein Leben zu geniessen, sondern um meine Freude mit anderen Leuten zu teilen. Ich dachte darüber nach, wie ich etwas in dem Leben anderer bewegen könnte.

Über diese Sachen dachte ich viel nach, bis das Gefühl stärker wurde, dass ich im ICF Cambodia ja eigentlich schon am richtigen Ort wäre. Die Teammitglieder versuchten bereits, mich zu einem längeren Aufenthalt zu bewegen. Jedoch war ich dagegen, da ich meine eigenen Pläne hatte (durch Vietnam zu reisen und dann zurück in die Schweiz). Allerdings versprach ich ihnen, mich mit der Idee eines Einsatzes zu befassen. Eigentlich erwartete ich, dass die Motivation und Freude daran schon bald verblassen würden. Doch das Gegenteil geschah. Je weiter ich reiste, um so stärker wurde das Gefühl, dass es das Richtige war, dorthin zurückzugehen. Nach einigen Tagen/Wochen entschied ich mich, dies zu machen, die Frage war nur noch wann. In der Schweiz, bereits im Jahr 2014, buchte ich dannn endlich mein Ein-Weg-Ticket nach Siem Reap für Ende Juni 2014.

Ich will zurück nach Siem Reap gehen und im ICF Cambodia ehrenamtlich mithelfen. Ich will den Einheimischen helfen, den liebenswürdigen Leuten von dem wunderschönen Land Kambodscha. Ich will Fussabdrücke hinterlassen und ein Segen für sie sein und meine Liebe, Freude und Fröhlichkeit mit ihnen teilen. Mein Plan ist es, dort für ein bis zwei Jahre zu bleiben. Allerdings wird dies ohne deine Unterstützung nicht möglich sein.

Wie du mich unterstützen kannst

Mithelfen im ICF Cambodia ist ein „Job“, wo ich weder Geld verdiene noch der Organisation etwas zahlen muss. Natürlich gibt es trotzdem vieles, was ich bezahlen muss, wie z. B.:
Visa, Wohnung/Zimmer, Essen und Kleidung, Sprachlektionen in Khmer, Versicherungen, Roller und Benzin, …

Unterstützung:
Sponsoren: Entscheide über einen Betrag, welchen du monatlich überweisen willst. Es gibt keine Bedingungen, du kannst damit anfangen/aufhören, wann auch immer du willst.
Geld für eine bestimmte Sache: Du willst für eine aussergewöhnliche Sache, wie z. B. Flug, Motorrad, Visa, etc. zahlen? Lass es mich wissen und ich gebe dir Details. Oder willst du einfach sonst für irgendetwas spenden? Natürlich auch kein Problem!

Konto – Post Finance, Schweiz:
IBAN: CH16 0900 0000 8773 8037 8
BIC: POFICHBEXXX
Vivien Bachmann
9213 Hauptwil

Du unterstützt nicht nur mich sondern auch den ICF Cambodia und die Einheimischen von Kambodscha, da deine Spenden es mir ermöglichen, dort mitzuhelfen.
Für weitere Details, irgendwelche Fragen, etc., schreibe mir bitte eine E-Mail:
vivien@bestofviv.ch
ICF Cambodia

Ein grosses DANKESCHÖN geht an alle, die sich entscheiden, mich irgendwie zu unterstützen!