Neustart an Ostern

Restart – Neubeginn. Wenn Menschen ihr Leben Gott übergeben, ist das ein Neubeginn. Sie wollen ein Leben mit Gott anfangen und mit ihm als Freund, Vater und König durchs Leben gehen. Das wurde nur durch den Tod und der Auferstehung von Jesus ermöglicht. Als Zeichen für die sichtbare und unsichtbare Welt werden sie dann in Wasser getauft – dies symbolisiert das Reinwaschen vom alten Leben, alten Gewohnheiten und Sünden und einem Neustart ohne Schuld.

Um diese genialen Neuigkeiten zu verbreiten, organisierten wir ein Restart Festival am Osternsamstag. Es fand unter dem Dach auf unserem Campus statt. Etwa 400 Menschen nahmen an diesem speziellen Anlass teil. Es war eine Abendcelebration mit Worshipliedern. ND erklärte anhand den vier Punkten das Evangelium auf einfache Art und Weise: „Gott liebt mich. Ich habe gesündigt. Jesus starb für mich. Ich muss mich für ein Leben mit Gott entscheiden.“

Später durfte er die Taufen in unserem See vornehmen. Viele hatten Gänsehaut, als über 30 ins Wasser stiegen, um nacheinander getauft zu werden. Sie hatten sich entschieden, ihr Leben komplett Gott zu widmen. Anschliessend erhielten sie eine Bibel und ein Zertifikat sowie Gebet.

Doch die Party war noch nicht zu Ende! Innert Sekunden verwandelte sich das Gelände in eine geräumige Tanzfläche wo das Tanzbein geschwungen und Jesus gefeiert wurde.

Es ist mir immer eine Ehre, wenn ich autorisiert werde, Events zu organisieren. Warum? Weil es mir die Gelegenheit mit einer genialen Gruppe an der Seite – einem wahren „Dream Team“ – einen grossartigen Event zu veranstalten. Das Team hatte sich super vorbereitet und arbeitete Hand in Hand zusammen. Die Atmosphäre am Abend war phänomenal. Speziell unsere Worship leaders – von welchen ein paar zum ersten Mal auf der Bühne standen und die meisten noch nie vor Hunderten gesungen hatten – waren tief mit Gott verbunden und führten perfekt durch die gesamte Worship-Zeit.

Jedoch waren meine persönlichen Highlight meine Freunde, welche sich entschieden hatten, getauft zu werden: Meine Freundin, mein Teammitglied vom Technik-Team, einige Mitglieder von anderen Teams, loyale Teenager, der Vater meiner Freundin und sogar ein paar, welche erst seit kurzem zur Kirche kommen.

Ausserdem eine hochschwangere Freundin, welche bereits zwei Babies verloren hatte. Sie und ihr Ungeborenes wurden getauft und nur wenige Tage später, erblickte ihr gesunder Sohn das Licht der Welt.

Zu alledem kam während den Taufen meine Khmerlehrerin zu mir. Mit Tränen in den Augen, flüsterte sie mir zu, dass sie diesen Schritt auch machen möchte. Eine Sekunde lang war ich sprachlos. Wie unerwartet!

Ein paar Tage später erzählte sie mir ihre Geschichte: Etwa vor einem Jahr lernte sie Leute von einer anderen Kirche kennen. Diese luden sie mehrmals ein, bis sie dann endlich ein Mal einwilligte. Während dem Gottesdienst hatte sie Hühnerhaut und war sehr berührt von den Worten des Pastors. Von da an, ging sie ab und an zur Kirche. Jedoch brachte ihr neuer Glaube und ihre Entscheidung, ihr Leben Gott zu widmen auch Herausforderungen mit sich. Ihr Ehemann bemerkt manchmal, sie besuche die Kirche zu oft. Manchmal erlaubt er ihr nicht, zu gehen. Sie haben viele Diskussionen über den einen richtigen Weg. Meistens verbleiben sie mit einer Meinungsverschiedenheit. Trotzdem setzt sie sich weiter für ihren Glauben mutig ein. Sie hatte ICF bereits ab und zu besucht und war extrem glücklich, als ich sie zu unserer Oster Worship Nacht einlud. Und so kam es schliesslich, dass sie sich entschied, einen Schritt weiter zu gehen und getauft zu werden! 🙂